Die Geschichte des Faschingskrapfen
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oder auch der Wiener (Faschings) Krapfen
„Die Einladungen der Wiener zur Faschingszeit pflegten einst nur auf Faschingskrapfen zu lauten, wenn das auch nicht wortwörtlich zu nehmen war. Wer mit einem Mädchen einen Faschingskrapfen teilte, tat dadurch oft den ersten Schritt zur Ehe, ja nicht selten war eine solche Teilung geradezu das Zeichen zur Verlobung“, berichtete der Volkskundler Gustav Gugitz 1949 über die Gebräuche im Wien des 19. Jahrhunderts.